Freitag, 28. März 2014

Auf einmal meldete sich Matteo wieder, der Roman, den ich im letzten Jahr begonnen hatte und irgendwann nach dem Urlaub auf Seite legte, weil es irgendwie nicht weiterging. Ich weiß doch, warum ich Schreiben nicht erzwingen will. Wenn ich es so fließen lasse, dann meldet sich alles wieder – und zwar immer zur rechten Zeit. Denn auf einmal wird mir klarer, was der Gute noch erleben wird. So manches habe ich schon wie in einem Blitzlicht gesehen. Es wird richtig spannend – finde ich zumindest. Und wieder einmal geschieht es mir, dass ich mich in eine Romanfigur von mir verliebe – die beste Voraussetzung überhaupt, einen Roman zu schreiben.

Jetzt ist abends auch nicht mehr der Impuls oder Wunsch da, etwas zum Lesen zu suchen – nein jetzt meldet sich Matteo und will weitergeschrieben werden. Aber wer weiß, vielleicht brauchte es ja all die Werke, um ihn passend weiterschreiben zu können. Manchmal wird mir so etwas bewusst, aber nicht immer. Aber auch das ist in Ordnung.

 

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