Freitag, 03. Januar

Die 2014 ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten erscheint mir alles wie immer. Doch gerade rechtzeitig zum neuen Jahr habe ich nun endlich eine eigene Plattform im Internet für dieses literarische Tagebuch.

Und ebenfalls passend dazu wollten gestern weitere Texte zu meinem höchst eigenwilligen philosophischen Versuch geschrieben werden. Dabei kam mir dann die Idee, dass ich dieses Werk ebenso gut hätte „Bekenntnisse“ nennen können. Diese Idee meldete sich, als ich so eine Art Zwischenbilanz schreiben wollte – und auch geschrieben habe. Denn durch alles, was ich da schreibe, schimmert mehr oder weniger mein Weltbild durch. Es ist kein starres, sondern ein bewegliches und veränderliches, es hat aber sehr wohl ganz bestimmte feste Eckpfeiler. Nun, ich hatte schließlich fast sechzig Jahre Zeit, um zu dieser Erkenntnis zu kommen – auch das ein Grund, nämlich mein „runder“ Geburtstag, einmal innezuhalten und mir noch bewusster zu werden, wer ich bin.

Heute weiß ich, wie sehr mir dabei das Schreiben geholfen hat, anfangs durch Tagebuchaufzeichnungen, dann mithilfe von Durchgaben, die ich notierte, durch Aufzeichnen meiner schamanischen Reisen, dem Schreiben meiner literarischen Werke, aber vor allem auch durch solche Texte wie die eben erwähnten. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht schreiben würde.

 

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